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Schloss Lustheim
Festsaal
Nördlicher Pavillon mit 'Schönem Stall'

Schloss Lustheim – Oberschleißheim

Anlässlich seiner Hochzeit mit der Kaisertochter Maria Antonia ließ Kurfürst Max Emanuel zwischen 1684 und 1688 das Jagdschloss Lustheim erbauen. Seit Errichtung des Neuen Schlosses bildet es den Blickpunkt am Ende des ausgedehnten Barockgartens. Für den Entwurf orientierte sich Hofarchitekt Henrico Zuccalli an italienischen Landsitzen, sogenannten Casino-Bauten.

An den prächtigen Festsaal grenzen die Appartements des Kurfürstenpaars an. Ein bedeutender Freskenzyklus von Francesco Rosa, Giovanni Trubillo und Johann Anton Gumpp verherrlicht an den Decken die Jagdgöttin Diana.

In den Räumen ist die nach Dresden bedeutendste Sammlung früher Meißener Porzellane von Prof. Dr. Ernst Schneider ausgestellt (Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums).

Zwei Pavillonbauten Zuccallis flankieren das Schloss, auf der Südseite mit der barocken Renatuskapelle, auf der Nordseite mit dem reich freskierten »Schönen Stall«.

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