Gärten > Künstlergarten Gasteiger (Holzhausen/Ammersee)

Garten mit Blick auf das Künstlerhaus Gasteiger
Brunnen mit Seerosen vor dem Künstlerhaus
Garten mit Blick auf das Künstlerhaus Gasteiger

Künstlergarten Gasteiger Holzhausen am Ammersee

Die Anlage des Gartens erfolgte in erster Linie durch Anna Sophie Gasteiger (1877-1954), die den im näheren Umgriff der Villa streng formal, axial-symmetrisch zur westöstlichen Sichtachse angelegten Staudengarten als Inspiration für ihre Blumenstilleben nutzte. Viele der im Gegenlicht gemalten Blumenbilder Anna Sophie Gasteigers sind im Atelier vor dem Erkerfenster der Ostseite – mit Blick auf den Ammersee – entstanden.

Auch Mathias Gasteiger nutzte den landschaftlich gestalteten Park als ins Freie erweitertes Atelier, indem er seine Bildhauerarbeiten dort ausstellte oder wesentliche Einrichtungen wie das Parkzugangstor oder die Brücken über den Kittenbach, der durch das Grundstück fließt, künstlerisch gestaltete.

Der Eingang zum Grundstück durch die Toranlage an der Eduard-Thöny-Straße ist aufwändig gearbeitet. Die beiden flankierenden Pfeiler des Holztores werden von Rehgruppen aus Steinguss abgeschlossen, die denen des Dianabrunnens am Kufsteiner Platz in München entsprechen.

Das Grundstück ist heute funktional zweigeteilt; der nördliche Teil steht der Bevölkerung als Liege- und Badewiese zur Verfügung, während der südliche Teil den Museumsbesuchern vorbehalten bleiben soll.

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