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Morgenländischer Bau
Museumsraum im Morgenländischen Bau
Buche im Innenhof

Morgenländischer Bau im Felsengarten Sanspareil – Wonsees

»C’est sans pareil!« – »Das ist ohnegleichen!«, soll eine Hofdame der Markgräfin Wilhelmine ausgerufen haben, als sie 1746 die bizarre Felsenlandschaft im Buchenhain nahe der Burg Zwernitz erblickte. In dieser außergewöhnlichen Umgebung entstanden zwischen 1744 und 1748 nach Plänen des Hofbaumeisters Joseph St. Pierre der Morgenländische Bau als Teil eines Lustschlosskomplexes aus freistehenden Gebäuden, die um ein Parterre herum gruppiert waren. Von den übrigen Gebäuden ist nur der Küchenbau erhalten und beherbergt heute das Schlosscafé. Das Parterre wurde 1984 auf Grundlage eines Kupferstichs von 1748 rekonstruiert und vermittelt somit einen Eindruck von den Dimensionen der ursprünglichen Anlage.

Eine Dauerausstellung im Morgenländischen Bau widmet sich der reichen Natur- und Kulturgeschichte Sanspareils. Anschaulich und interaktiv können Besucherinnen und Besucher hier die Entwicklung des Felsengartens vom Riff im Jurameer, bevölkert von Sauriern und Seeigeln, bis zur in der europäischen Geschichte einzigartigen barocken Gartenanlage nachvollziehen, mehr über die Nutzung und Besonderheiten des Bauwerks erfahren und nicht zuletzt die naturwissenschaftliche Sammlung Markgraf Friedrichs entdecken.

zum Felsengarten Sanspareil