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Residenz München
Antiquarium
Thronsaal

Residenz München

Als Herzog Ludwig der Strenge nach der Landesteilung von 1255 seine Hofhaltung von Landshut nach München verlegte, begann die Geschichte des Münchner Hofes. Die Wittelsbacher bauten als Herzöge, Kurfürsten und schließlich Könige von Bayern ihre Residenz ab 1385 von einer kleinen Wasserburg zu einem weitläufigen Komplex aus. Über vier Jahrhunderte war sie Wohn- und Regierungssitz der Dynastie.

Das Antiquarium ist der größte Renaissance- Saal nördlich der Alpen. Die Vierflügelanlage der Residenz Herzog Maximilians I. zeugt von der Schlossbaukunst des 17. Jahrhunderts. Prunkvolle Raumschöpfungen des höfischen Rokoko repräsentieren die Ahnengalerie und die Reichen Zimmer, ausgestattet nach Entwürfen von François Cuvilliés d. Ä. Die klassizistischen Appartements im Königsbau nach Entwürfen von Leo von Klenze entstanden unter König Ludwig I. Die zeitgleichen Wand- und Deckengemälde von Julius Schnorr von Carolsfeld in den Nibelungensälen sind die ersten monumentalen Darstellungen des Nibelungenliedes.

Neben kostbaren Beständen an Möbeln, Gemälden, Plastiken, Bronzen, Uhren und Wandteppichen in den Schauräumen sind zahlreiche bedeutende Spezialsammlungen zu besichtigen.

Auflistung des ausgestellten Inventars des Residenzmuseums

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